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Zermatt Alpinismus / Matterhorn: Enorme Fortschritte in der Bergrettung.
Seit der Erstbesteigung des Matterhorns am 14. Juli 1865 und dem Unfall der Whymper-Seilschaft haben sich Tourismus, Alpinismus und die Rettung von in Not geratenen Personen enorm gewandelt ... Michel-Auguste Croz, der Bergführer aus dem Tal von Chamonix, gehörte zur Zeit Whympers zu den renommiertesten Führern. Er erklomm viele Gipfel im Walliser Grenzgebiet mit seinen Gästen aus England. Pioniere am Matterhorn: Edward Whymper, die gesamte Crew der Erstbesteiger. Unten eine seltene Aufnahme vom ersten Solvay Refugium. Es gibt Tage, da wimmelts von Alpinisten am Hörnligrat. Gegen 150 Gipfelstürmer sind auf dem ausgesetzten Grat unterwegs. 1990 wurde das Matterhorn-Kreuz auf dem italienischen Gipfel ersetzt. Klar – eine Angelegenheit der Italiener. Für mich war es eine grosse Ehre, mit von der Partie sein zu dürfen.

100 Jahre SAC
Eine gut funktionierende Bergrettung ist in erster Linie ein Service an Touristen, Alpinisten, Ski- und Snowboardfahrern. Mit diesem schlittenartigen Gefährt wurden in den 1940er Jahren Rettungen durchgeführt. Rettungen in den 1930er und 1940er Jahren waren recht selten. Die Rettungskolonne rückte meist aus, um Leichen zu bergen.

Rettungswesen
Vor meiner Zeit als Rettungschef war das Ausrücken zu Fuss noch an der Tagesordnung. In erster Linie wurden Tote geborgen – der Abtransport Verletzter war recht schwierig. Mit dem bekannten Rettungsspezialisten Franco Garda aus Aosta habe ich viele Kurse organisiert und Erfahrungen ausgetauscht. René Arnold war Rettungschef, als ich die Grenzwachtstation Zermatt leitete – der Unfall mit einem Pistenfahrzeug blieb mir in Erinnerung. Von René Arnold habe ich viel gelernt. Viel Geld gabs allerdings mit dem neuen Job kaum zu verdienen. Die Gletscherlandung mit Flugzeugen war ein Abenteuer. Für den Start auf dem Gletscher brauchte es schon vereinte Kräfte – Hermann Geiger galt als Rettungspilot der ersten Stunde. Franco Garda Rettungschef Courmayeur der prominente Retter aus Italien.


Der Erfinder
Um sicherere, effizientere Rettungen durchzuführen wurde ich zum Tüftler und Erfinder. Die Entwicklung des Dreibeins ist eine meiner Erfindungen. Der französische «Rettungskran» konnte sich im Rettungswesen nicht durchsetzen. Das Dreibein wird stets weiterentwickelt; heute ist es aus Aluminium. Oben wird mit einem Elektrobohrer (mit Akkus betrieben) die Winde betätigt: Ohne Muskelkraft kann eine Person senkrecht nach oben gefördert werden.


Die Air Zermatt
ein verlässlicher Rettungspartner. Die Heli-Plattform nördlich des Dorfes erlaubt den Direktverlad von Geretteten auf Ambulanzen. Mit den Eurocoptern und den Lamas ist die Fluggesellschaft top ausgerüstet. Seit 1968 absolvierten die Piloten rund 100’000 Flugstunden, davon jährlich über 1200 Rettungsflüge von unterschiedlicher Dauer.


Wissenswertes zur (Berg-)Rettung.
Die Schweiz ist in 11 Rettungszonen eingeteilt. Der SAC umfasst 9 Rettungszonen mit etwa 2500 ausgebildeten Helfern, die im Ernstfall optimal und kompetent Hilfe leisten können. Im Wallis bestehen die Rettungszonen 8 und 11. In den Bergen ist es nicht immer möglich, mit einem Handy oder einem Funkgerät zu alarmieren. Nach wie vor gibt es indessen das alpine Notsignal, ähnlich dem SOS-Zeichen zum Beispiel auf See. Das alpine Notsignal ist ein 6-mal pro Minute wiederholtes Signal beliebiger Art. Es soll nach einer Minute Pause in gleicher Folge wiederholt werden, solange Aussicht besteht, von anderen Bergsteigern, von Berghütten oder im Tal bemerkt zu werden. Das Notsignal kann ein Laut-, Licht- oder Winkzeichen sein.


Bruno Jelk ist eine Bergpersönlichkeit.
Nur wenige Auszeichnungen zeugen davon, dass Bruno Jelk als Retter Anerkennung fand. Dazu gehören Medaillen der Carnegie-Stiftung oder die seltene Auszeichnung für «Alpine Verdienste». 1987 verlieh ihm die staatliche Rettungskommission die Medaille «für Alpine Verdienste» die bisher nur noch ein weiteres Mal vergeben wurde.


Kurse rund ums Rettungswesen.
Mit dem Kursangebot der Air Zermatt und der Zusammenarbeit mit der Rettungsstation und dem Alpin Zentrum wird das gesamte Spektrum der Notfallmedizin, der technischen Bergrettung, der Bergrettungsmedizin, der Luftrettungsmedizin, des Alpinismus (Bergsteigen, Klettern, Eisklettern, Gletscher, Skitouren etc.) und aller verwandten Gebiete abgedeckt.

Touren & Kurse
Skitouren Winter & Sommer
Entdecken sie die Bergwelt. Lust auf Skifahren, Variantenskifahren, Heliski, Skitouren, Gornerschlucht oder eine Hochtour in den Alpen, ich freue mich auf ihre Buchung. Leider bin ich in den Sommermonaten mit dem grossen Rettungswesen sehr beschäftigt und kann somit nur beschränkt Touren durchführen. Es besteht die Möglichkeit sich direkt ans Alpin-Center Zermatt zu wenden. Erleben Sie mit mir in kleinen Gruppen die impossante Walliser Bergwelt.


Trekkingtouren
Antarktisreise November 2006.
Eine lohnende Reise von der südlichsten Stadt Ushuaia mit der Polar Pionier zu den Falklandinseln, South Georgie. Traversierung der Insel auf den Spuren von Shackletons weiter nach South Orkney und der Elephant Insel durch den Lemaire Kanal. Besteigung von Gipfeln in der Umgebung. Riesige Gletscher und Tierwelt. Einmaliges Erlebnis sind die unzähligen Pinguinkolonien die sich an speziellen Plätzen mit ihren Jungtieren versammeln.


Reiseberichte
Trekkings und Expeditionen.
Um Kraft zu tanken aus meinem intensiven Retteralltag, begebe ich mich auf Expeditionen nach Afrika (Kilimandscharo, Mount Kenya), Südamerika (Peru, Ecuador und Patagonien), Skandinavien, Neuseeland und den Rocky Mountains. Der Weg auf den Lothse Shar: Das Base Camp steht auf 5300 Metern; vom Camp 1 auf 5800 Metern ist es ein heikler Weg zum Camp 2 auf 6100 Metern auf einem Plateau. Von Lager 2 zu Lager 3 (7000 Meter) werden nicht weniger als 1000 Meter Fixseile gesetzt. Lager 4 auf 7500 Metern ist nur über steile Eisabhänge erreichbar. Hier muss stets eine Equipe präsent sein, um über Lager 5 zum Gipfel vorzustossen. Skitouren in Norwegen und Schweden mit der Besteigung des höchsten Berg von Schweden (Kebnekaiser). Eine Woche Unterkunft auf dem Schiff «Gox» und eine Woche bei der Forschungsstation Kebnekaiser.